Baumpflege

Unter Baumpflege versteht sich vornehmlich das richtige Beschneiden und die Baumabtragung Mauer-1Totholzentnahme bei Laubbäumen. Das so genannte „CODIT-Prinzip“ ist hier unser Leitbild; Je nach Art, Alter, Höhe, Standort usw. kann es hier zu unterschiedlichen Maßnahmen kommen, damit ein richtiger Wundverschluss (Kallusbildung) garantiert wird. Ebenso selbstverständlich wird auf Baumarchitektur und Triebbildung (Reiteration) geachtet. Auch wird meist mit der sehr baumschonenden Seilklettertechnik gearbeitet, da man mit schwerem Gerät wie Hubsteigern & Co nicht zufahren kann, oder mit diesen viel Schaden, wie z.B. Bodenverdichtung verursacht. Die Baumpflege kann prinzipiell fast ganzjährig erfolgen, wobei einige Arten, wie z.B. Birke und Nuss, im Herbst und Winter, also in der Vegetations- bzw. Saftstrompause, geschnitten werden, da sie sonst „ausbluten“. Was wir nicht machen und auch jedem davon abraten, sind so genannte „Kappungen“. Ein Grund dafür ist, dass Laubbäume, eben so auch Obstbäume, ohnehin bald wieder die alte Höhe erreichen werden, denn jeder Baum hat die ihm von der Natur vorgegebene Höhe, die er immer wieder zu erreichen sucht. Einzig bei Gefährdung von Stromleitungen und Ähnlichem sind Schnitte erlaubt, die man unter normalen Bedingungen nicht durchführen würde. Oft kommt bei der Baumpflege oder Abtragung auch das so genannte „Rigging“ zum Einsatz; Das ist eine spezielle Abseiltechnik von Ästen oder ganzen Stammteilen, damit diese nicht unkontrolliert zu Boden fallen und so Autos, Hausdächer und auch Passanten in Gefahr bringen.